Ehemalige Lehrer und Freiwillige

Uschi Fahrbach – ehemaliges Board-Member

Uschi ist MYO als enthusiastische Unterstützung und später als Board Member beigetreten. Sie ist eine lokale Geschäftsfrau in Swakopmund und hat über viele Jahre hinweg viel Zeit, Energie und Ressourcen in MYO gesteckt. Uschi ist vor einigen Jahren als Board Member zurückgetreten, um sich ihrem Geschäft und ihrer Familie zu widmen. Wir erinnern uns jedoch gerne an sie als Teil der MYO Familie und sind sehr dankbar für ihre Unterstützung.

Pam Lowry Valerio

Heimatland: USA
Zeitraum: 2005-2007, Peace Corps
Arbeitsbereich:
 Musikabteilung – Tanzen, Singen, Percussion, Trommel, Blockflöte

Ich habe gute Erinnerungen an die Klassenfahrten nach Etosha und auf Uschis Farm, die ich begleiten durfte. Am Ende des Tages haben Shannon und ich die Kinder mit dem MYO Bus abgeholt und für sie Schinken- und Käsebrötchen gemacht. Ich erinnere mich immer noch an die Umarmungen und das Lächeln der Viert- bis Siebtklässler!

Seitdem hat sich bei mir viel verändert. Ich habe in New York und Chicago gelebt und dort Musik und Chorgesang unterrichtet. Ich habe einen wunderbaren Mann namens Jose geheiratet, mit dem ich im April 2013 meinen süßen kleinen Sohn Amaury David in die Welt gesetzt habe. Wir lebten zunächst in Barrow, Alaska, der nördlichsten Stadt der USA und jetzt in South Australia, da mein Mann dort als Arzt arbeitet, während ich mich weiterhin um Amaury kümmere.

Ich denke noch oft daran zurück, was für ein Glück ich hatte, 2 Jahre mit so wundervollen Kindern arbeiten zu dürfen. Wenn ich mir anschaue, was aus MYO mittlerweile geworden ist, bin ich sehr stolz!

Lindsay und Jeremy Hoover

Heimatland: Colorado Springs, CO, USA
Zeitraum: 2007-2009
Arbeitsbereich: Management

Wenn wir an MYO denken, sind wir vor allem stolz darauf, Teil des Lebens der Schüler gewesen zu sein und auch jetzt noch daran teilzuhaben. Da wir den Wunsch hatten, die Schüler weiterhin dabei zu unterstützen, ihr volles Potenzial zu entfalten, haben wir das Benediction Stipendium ins Leben gerufen, das nun bis zu 3.500 NAD pro Jahr einbringt, um unseren MYO Alumni den Besuch einer der besseren High Schools zu ermöglichen.

Einige der Schüler, die wir damals unterrichteten, sind nun in der High School oder schon weiter. Durch sporadischen Kontakt via Facebook und E-Mail erfahren wir immer wieder, dass viele von ihnen erfolgreich ihren High School Abschluss machen und Universitäten in Namibia und anderen Ländern (bspw. Südafrika, Russland und Malaysia) besuchen. Durch ihre hervorragenden Leistungen ist es vielen der Schüler möglich, gute Stipendien zu erhalten, die sie auf ihrem Weg unterstützen.

Seit wir MYO verlassen haben, haben wir in Colorado Springs, Colorado gelebt, wo Lindsay als Sonderpädagogin und Lehrerin für Englisch als Fremdsprache tätig ist, während Jeremy Sozialwissenschaften unterrichtet. Mittlerweile leben wir mit unseren Söhnen in Arusha, Tansania, und sind Teil der International School of Moshi’s community.

Alexis Hillyard

Heimatland: Alberta, Canada
Zeitraum: 2007
Arbeitsbereich: Mathematik

Mein Name ist Alexis Hillyard und ich arbeite zurzeit an der University of Alberta in der Fakultät für Pädagogik. Ich habe die fünfte und sechste Klasse bei MYO im Jahr 2007 unterrichtet und die Schüler haben mir in dieser Zeit mehr beigebracht als ich ihnen jemals hätte beibringen können. So eine eindrucksvolle, lebhafte Gruppe! Eine der schönsten Erinnerungen ist vermutlich die Zeit, die ich im Mathematikclub verbracht habe. Wir haben uns einmal wöchentlich getroffen und spielerisch Matheprobleme gelöst und verschiedene Arten von Lösungen gesucht. Ich erinnere mich außerdem gerne an den Math Masters Wettbewerb bei MYO zurück, bei dem MYO gegen zwei andere Schule angetreten ist. Wir hatten eine Mathe Staffel im Innenhof und jeder war total heiß auf Mathe! Ich war so stolz auf unser Team, da wir auch gewonnen haben!

Joris Uppelschoten

Heimatland: Netherlands
Zeitraum: 2008
Arbeitsbereich: Management

Der Enthusiasmus der Kinder und anderen Freiwilligen hat mich wirklich begeistert und mir dabei geholfen, all die „kleinen Probleme“, die in einer Schule bzw. einem Projekt wie diesem auftreten, zu meistern. Ich kam mit MYO in Kontakt, da meine Frau damals Managerin für Maersk in Namibia war und Maersk einige Container und die Farbe für den Boden gespendet hat. Ich bin immer noch der Meinung, dass es eine der besten Erfahrungen in meinem Leben war, ein wenig an diesem riesigen Projekt teilzuhaben. Applaus für den Vorstand, der das ganze am Laufen hält!

Ich komme aus den Niederlanden und nach Namibia sind wir zunächst nach Tansania und anschließend nach Dännemark gezogen, wohnen aber mittlerweile in Warschau, Polen, wo ich mich um unsere Zwillinge und unsere Tochter kümmere.

Naethra Sreekrishna

Heimatland: USA
Zeitraum: 2008 – 2011
Arbeitsbereich: Lehrerin, (übergangsweise) Manager, Trainer

Ich habe bei MYO von Januar 2008 bis Juli 2011 gearbeitet. Einige meiner besten Erinnerungen stammen aus meinem ersten Jahr, als MYO zu seinem jetzigen festen Standort zog. Wir haben das erste Quartal damit verbracht, in offenen Containern zu unterrichten, die weder Wände, Türen noch Schreibtische hatten. Wir haben Bücherregale und Vorhänge genutzt, um die Klassenräume voneinander abzutrennen. Ehrlich gesagt habe ich unzählige wunderbare (und stressige!) Erinnerungen an diese Zeit von MYO, z. B. Klassenfahrten nach Etosha, Gobabeb, zum Cheetah Conservation Fund, Gespräche mit Schülern während der Mittagspausen, die High School Bewerbungsphase, das Recruitment in den dritten Klassen für unsere neuen vierten Jahrgangsstufen, vier Spelling Bees, Prize-Giving am Schuljahresende, die MYO Idols, etc.

Ich bin sehr dankbar dafür, eine Rolle bei der starken Expansion von MYO gespielt zu haben. Genauso wichtig war, dass meine Zeit bei MYO meine persönliche Laufbahn stark beeinflusst hat. Seit ich MYO verlassen habe, habe ich meinen Masterabschluss in Sozialer Arbeit in den USA gemacht. Ich bin mittlerweile eine zugelassene Sozialarbeiterin in New York City und biete Therapien für Familien an, die von der Kinderwohlfahrt betroffen sind. Unabhängig von der Zeit oder der Distanz zwischen mir und MYO liegt mir MYO immer noch sehr am Herzen.

Willy Kaestner

Heimatland: Deutschland
Zeitraum: August 2010 – Juli 2011, weltwärts-Freiwilliger (GIZ)
Arbeitsbereich: Sport

Ich war sehr beeindruckt von den Schülern bei MYO und fasziniert davon, wie motiviert sie waren, große Ziele in verschiedensten Bereichen zu erreichen. Früh am Morgen aufstehen, für die Familie essen vorbereiten, zur regulären Schule gehen, danach sofort zu MYO kommen und dort den Nachmittag über Unterricht erhalten, später nach Hause kommen und dort ihre Hausaufgaben machen und dann vielleicht noch im Haushalt helfen. In der heutigen Welt klagen viele über Bournouts durch eine starke Arbeitsbelastung, aber die Kinder bei MYO haben immer ein Lächeln auf ihren Gesichtern, egal wie anstrengend ihr Leben vielleicht ist. Sie schätzen immer die Möglichkeiten, die ihnen gegeben werden. Immer wenn ich in der Uni ausgelaugt bin, weil ich für Klausuren lernen muss, erinnere ich mich an die Kinder und daran, was sie alles leisten.

Seit Oktober 2012 studiere ich Elektroingenieurwesen am KIT in Karlsruhe. Neben meinem Studium bin ich Teil der Organisation „Ingenieure ohne Grenzen“ und arbeitete zurzeit an einem Projekt in Uganda, eine Schule mit Solarstrom zu versorgen.

Catarina Baggio

Heimatland: Deutschland
Zeitraum: Juli 2011 – Dezember 2012, März – April 2014, weltwärts-Freiwillige (GIZ)
Arbeitsbereich: Musik, Bibliothek, Sekretariar/Management

Als ich zu MYO kam, wurde mir schnell klar, dass es keinen geeigneteren Platz auf der Erde geben kann als diesen, um mein Auslandsjahr zu verbringen. Mit diesen herausragenden und fleißigen Talenten und so wunderbaren Kollegen. Während meiner ersten Monate habe ich mich nicht einmal auf die Wochenenden gefreut, da ich solchen Spaß an meiner Arbeit hatte!

Da ich alles bei MYO so sehr liebte, habe ich meinen Freiwilligendienst privat um weitere fünf Monate verlängert, um nach meiner Arbeit im Musikbereich noch im Sekretariat zu arbeiten. Als ich meine MYO Familie dann letztlich im Dezember 2012 verlassen musste, habe ich mir geschworen, dass ich bald wiederkommen und sie besuchen würde. Es hat etwas mehr als ein Jahr gedauert, diesem Versprechen gerecht zu werden und es ist in dieser Zeit nicht ein Tag vergangen, an dem ich nicht an MYO gedacht habe. Ich bin im März 2014 für fast zwei Monate zurückgekehrt, um im Office während des Mutterschaftsurlaubs der Managerin zu arbeiten. Ich war sehr beeindruckt von all den Veränderungen auf dem Gelände, aber der MYO Spirit war immer noch der gleiche! In 2016 habe ich es dann wieder nach Namibia geschafft und habe zwei Freunden das Land, die Leute, und natürlich MYO gezeigt. Währenddessen hatte ich auch ca. 2 Wochen Zeit, MYO einen weiteren Besuch abzustatten – es ist immer noch toll!

In Deutschland studiere ich BWL und befinde mich mittlerweile im Master mit einem Schwerpunkt auf Accounting. Mein Traum ist es, eines Tages nach Namibia zurückzukehren und ich bin mir sicher, dass ich diesen Traum nicht hätte, wenn es MYO nicht gäbe. Es war eine der besten Zeiten meines Lebens und ich werde niemals vergessen, was MYO mir gegeben hat.

Liesje Clement

Heimatland: Sydney, Australien
Zeitraum: Juni – Oktober 2012
Arbeitsbereich: Newsletter / Homepage / Bibliothek / Grafikdesign

Ich war in Namibia mit meinem Ehemann, der an der Produktion des australischen Films Mad Max beteiligt war. Ich war so froh, MYO entdeckt zu haben und von Vera Leech die Möglichkeit bekommen zu haben, dort freiwillig zu arbeiten. Das Leben in Swakopmund ist so um einiges interessanter geworden! Ich habe eine sehr gut geführte kleine Schule in der Mitte von Mondesa entdeckt, die hervorragende Arbeit für einen Haufen sehr enthusiastischer, lebhafter und talentierter Kinder leistete.

Highlights waren mit Sicherheit die täglichen Interaktionen mit den Schülern in der Bibliothek, Fotoshoots für die Poster (alle waren sehr aufgeregt, als man von ihnen Fotos machte) und das sehr unterhaltsame Jahresabschlusskonzert. Diese Talente haben mich umgehauen! Danke an MYO, dass ihr diesen Kindern die Möglichkeit gebt, in verschiedenen Bereichen ihre Fähigkeiten auszubauen und dass ich die Möglichkeit bekommen habe, Teil davon zu sein. Es war eine der Highlights in meinen acht Monaten in Afrika!

Marilyn Nichols

Heimatland: Park City, Utah, USA
Zeitraum: 2013 – 2014
Arbeitsbereich: Bibliothek

Ich bin mit meinem Mann nach Swakopmund gekommen, da er für zwei Jahre für Rössing Uranium arbeitete. Ich habe freiwillig in der MYO Bibliothek gearbeitet und war unter anderem damit beschäftigt, Bücher aus einem Container, der uns aus Amerika gesendet worden war, in die Bibliothek zu schaffen. Ich durfte feststellen, dass die Kinder bei MYO eine der motiviertesten und freundlichsten Kinder waren, die ich je kennengelernt habe. Meine Tochter Marla hat ebenfalls einen Sommer lang freiwillig ausgeholfen und wir reden immer noch über unsere Zeit bei MYO. Es war ein erhellendes und auch erfüllendes Erlebnis. Ich bin davon überzeugt, dass dies ein lohnendes Projekt ist und hoffe, dass die Schüler die zusätzliche Bildung, die sie hier bekommen, in Zukunft nutzen, um für sich selbst und das Land gutes zu erreichen.

Marieke von Elert

Heimatland: Deutschland
Zeitraum: September 2014 – September 2015, weltwärts-Freiwillige (DRK)
Arbeitsbereich: Sport

Mein Name ist Marieke und ich war 2014 und 2015 Freiwillige bei MYO. Ursprünglich komme ich aus Deutschland, aber habe ein Jahr meines Lebens bei MYO verbracht und war dort hauptsächlich für den Sportunterricht zuständig.

Mittlerweile studiere ich und denke noch oft an die Zeit mit den Schülern von MYO zurück. Was ich vor allem an der Schule schätze ist, dass zwei wichtige Dinge verbunden werden: MYO bietet Bildung, und füllt diese mit Liebe. Die Schüler kommen jeden Tag hier her, um zu lernen und sich weiterzubilden, aber es ist nicht nur eine Schule, es ist auch eine Familie. Das macht MYO so einzigartig.

Ilanda Dixon Hifitikeko

Heimatland: Swakopmund, Namibia
Zeitraum: 2007 – 2016
Arbeitsbereich: Lehrerin (Life Skills, Mathematik, Bibliothek, Lesen)

Ich bin in Swakopmund aufgewachsen und habe meine Arbeit bei MYO 2007 begonnen. Ich hatte viel Freude daran, Kinder im Lesen zu unterrichten und unterrichtete vornehmlich die Klassen 4, 5 und 6 in Lesen, Mathematik, Life Skills („Lebensfertigkeiten“) und arbeitete in der Bibliothek (2007 bis 2010). 2012 kam ich nach meiner Hochzeit nach Swakopmund zurück und nahm meine Arbeit bei MYO wieder auf. Ich unterrichtete Mathematik in der Jahrgangsstufe 4, Lesen in den Jahrgängen 5 und 6 und Life Skills in sämtlichen Jahrgangsstufen.

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